„Wir sind parallel und doch verbunden“

So, das groß angekündigte zweite Adventswochenende ist rum und ich bin wieder zurück vom anderen Ende Deutschlands. Nun, nach meinem letzten Eintrag mag man sich fragen, wie es denn gelaufen ist, ob mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

Nope. No such luck. Gefühle sind nur auf meiner Seite vorhanden.

Ich bin voller Zuversicht und Vorfreude hingefahren, die Bahn hat mir den Weg hinreichend schwer gemacht, dann kam ich an… und mir wurde ziemlich schnell klar, dass das Wochenende nicht so laufen würde, wie ich es mir gewünscht hatte.

Ich hatte Schmerzen. Ich hatte unschöne Bedürfnisse, denen ich zum Glück nicht nachgegangen bin. Ich wollte in (nicht vor!) den nächsten Zug springen und vor all diesen Gefühlen fliehen.

Aber was soll ich sagen? Es ist besser, dass aus mir und LJ nichts auf romantischer Ebene wird. Rational stehe ich voll hinter dieser Ansicht und auch gefühlsmäßig ist es auf lange Sicht besser so. Sie erinnert mich an eine jüngere Version von mir – beziehungsweise wie ich hätte sein können, hätte ich damals das gleiche Umfeld wie sie gehabt. Das ist positiv wie negativ zu sehen.

Positiv, weil ich sie verstehen und ihre Empfindungen und ihr Verhalten selbst kenne und nachvollziehen kann. Und entsprechend Hilfe o.Ä. anbieten kann.

Negativ, weil ich ebendrum ihr Leiden wie mein eigenes spüre und ich eventuell Gefahr laufen könnte, in alte Muster zu rutschen.

Das ist eigentlich eine gute Überleitung zu…

 

TRIGGER WARNUNG

Es ist anstrengend momentan. Ich weiß nicht, ob es an meiner prekären Gefühlslage, der Dunkelheit, beidem, oder etwas ganz anderem liegt, aber mich umspülen seit Wochen immer mal wieder starke Wellen des Selbstverletzungsdrangs.

Es ist schwer zu widerstehen. Ich sehne mich nach frischen Narben, nach Blut – nach dem Moment, wenn der Druck auf meinem Brustkorb nachlässt.

Das einzige, was mich nach wie vor davon abhält, etwas Dummes zu tun, ist der Gedanke, dass ich versagt habe, wenn ich diesen Drängen nachgebe. Wir alle kennen vermutlich diese Aussage, dass Heilung/Besserung kein gerader Weg ist und dass ein Rückfall nicht heißt, dass man wieder von vorne anfangen muss. Gerade halten mich meine fast schon toxischen Versagensängste allerdings davon ab, etwas vermutlich noch toxischeres zu machen.

Habe ich schon erwähnt, dass Ironie und ich ganz dicke sind?

Es ist unglaublich, wie auch nach 5,5 Jahren dieses Suchtverhalten noch da ist. Der Gedanke, dass es wohl mein Leben lang nicht weggehen wird, stimmt mich alles andere als zuversichtlich. Ich weiß gerade gar nicht, ob ich mit dem Umzug auch endlich mal meine Rasierklingen weggeworfen habe, oder ob ich immer noch an ihnen festhalte wie ein Hintertürchen, weil ich weiß, dass ich nicht noch einmal so welche kaufen werde (wobei, es gibt sie bestimmt bei Amazon, da gibt es dann keine urteilenden Blicke an der Kasse… das war gerade grad echt keine gute Erkenntnis).

Ich habe eine leichte Angst, nach ihnen zu suchen, und noch viel mehr davor, sie zu finden.

/TRIGGER WARNUNG

 

Mir kam letzte Nacht die Idee für ein neues Projekt, mit dem ich mich hoffentlich die nächsten sechs Monate beschäftigen werde. Also so richtig, mit Ambitionen und Konzentration und so. Ich muss ja jetzt schon ein bisschen lachen. Vermutlich wird es mich zu allem Übel auch noch Schlaf kosten, weil die Ideen natürlich immer dann sprudeln, wenn man im Bett liegt.

Ist das schon das Positive zum Abschluss? Ich hoffe, es reicht dafür, denn mir fällt gerade wirklich nichts positiveres ein.

 

Titel aus: „Parallel“ von Bakkushan

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„I’m feeling sick, girl you’re so contagious“

Erinnert ihr euch, als ich vor drei Wochen von JT geschrieben habe und dass ich eigentlich aus der Gefühlskiste rauswachse? Ja?

Nun…

Ich bin tatsächlich raus! Hätte jetzt keiner gedacht, ich weiß. ABER (ja es ist ein großes)… ich habe mich neu verliebt. Und ja, verliebt, nicht einfach verknallt. Ich bin bis über beide Ohren, Hals über Kopf, völlig unkontrollierbar verliebt. Well shit.

Ich war vor zwei Wochen auf zwei Konzerten von Hayley Kiyoko und hatte schon im Vorfeld scherzhaft(!) dem Gedanken gefröhnt, dass ich da bestimmt ein nettes Mädel kennen lernen würde.

(Anm. d. Redaktion: Hayley Kiyoko wird von den Fans auch Lesbian Jesus genannt, entsprechend ist das Klientel da zu 99 % weiblich identifizierend und zu 99 % queer)

…und dann passierte das wirklich.

Das amüsanteste daran ist ja noch, dass sie die Begleitung von einem anderen Mädel war, welches ich über ein tumblr match making kennen gelernt habe. Ironie und ich sind echt ganz dicke Freunde.

Am zweiten Adventswochenende fahre ich zu ihr rüber (natürlich wohnt sie am anderen Ende von Deutschland) mit dem festen Ziel, dass sie danach meine Freundin, oder zumindest die Option im Gespräch ist.

Noch 18 Tage, 10 Stunden, und X Minuten.

Ich bin kurz vorm Platzen vor lauter Gefühlen.

 

Titel aus „Contagious“ von Boys Like Girls

„der Ferne so nah, ein Wanderer, auf Asphalt klappert Rollkoffer“

Vor genau einem Monat bin ich umgezogen. Kinder, wie die Zeit vergeht.
Ich versuche jetzt mal, chronologisch mit dem Irrsinn aufzuräumen. Also…

Im Grunde habe ich mich am selben Abend, als ich den letzten Eintrag geschrieben habe, noch mal eben verknallt. Ich Vollidiot. In eine Trainerin aus meinem Fitnessstudio (ich bezeichne sie ab jetzt mit JT), mit der ich seit dem Tag davor privaten Kontakt habe. Top Sabrina, voll gut gemacht so eine Woche bevor du verschwindest. Echt. Entsprechend hart war diese letzte Septemberwoche dann auf unterschiedlichen emotionalen Ebenen.

Das schließt sich dann nahtlos an mein erstes Training im neuen Fitnessstudio an, wo ich dann halt mal mittendrin angefangen hab zu heulen. Nicht nur wegen ihr, sondern auch wegen all meinen anderen Mädels, die sonst frühmorgens mit mir da waren. Dann war der Kurs, den ich die letzten Monate immer bei JT gemacht habe, auch noch eine halbe Katastrophe (so im Vergleich halt, aber ich bin natürlich auch massig voreingenommen da) und das Elend der ersten Woche war perfekt.

Küchenaufbau war auch eine extrem lange Geburt, sodass ich seit nicht einmal zwei Wochen eine voll funktionsfähige Küche habe. Dieses Wochenende war dann nun das erste, das ohne große Einmalaktionen rumgegangen ist. Eigentlich hätte JT vorbeikommen sollen (samt Freund… mäh), aber sie musste dann recht kurzfristig für eine Kollegin einspringen, sodass das ganze dann ins Wasser gefallen ist. Lustigerweise habe ich es schon im Gefühl gehabt, bevor sie es mir gesagt hat. Ich hätte Orakel werden sollen.

Aber es ist okay so, ich wachse aus dieser Gefühlskiste so langsam raus und da hilft das nur. Wobei sie trotz allem gerade irgendwie mein Bezugsmensch ist, also die Person, mit der ich am meisten kommuniziere.

Im Zuge dessen ging leider auch wieder diese elende „Nerve ich? Kann sie mich überhaupt leiden oder duldet sie mich nur?“-Gedankenspirale wieder los. Glücklicherweise nicht so intensiv wie früher, aber sie existiert leider immer noch. Manche Probleme werde ich wohl ein Leben lang mit mir rumtragen, nur das Gewicht ändert sich ein wenig. Menschen zu mögen ist furchtbar anstrengend.

Ach, ich mag sie. Egal ob auf romantischer oder freundschaftlicher Ebene. Noch vor meinem Umzug kam sie extra um mich zu sehen in die Umkleide, begrüßte mich wortlos mit einem Doppelkinn-Grinsen und ich wusste „okay, die gehört zu mir, das ist jetzt meine Idiotin“.
Ich merke gerade während des Schreibens anhand meines halbdoofen Grinsens, dass ich vielleicht doch noch ein bisschen verknallt bin. Aber nur ein bisschen! Solange ich mehr gute als schlechte Gefühle aus als dem rausziehen kann, ist es in Ordnung so.

Anderes Thema. Neuer Job. Nun ja, es ist ganz okay. Kollegen sind auf jeden Fall super, die Damentoiletten habe ich komplett für mich allein, Kaffee ist kostenlos, wenn auch nur Filter. Aber was genau ich zu tun habe bzw. wie ich es anstelle, weiß ich auch nach 4 Wochen noch nicht so wirklich. Das ist das Problem, wenn der Chef an einem anderen Standort ist.

Ansonsten komme ich mit der Trennung von Berlin so halbgut klar. Als ich vor zwei Wochen wieder in Berlin war, habe ich mich bereits wie eine Fremde in meinem eigenen Kiez gefühlt. Es ist schon seltsam, wie schnell ich mich woanders einfügen kann.

Aber eigentlich sollte ich jetzt arbeiten. Vielleicht lenkt mich das auch ein bisschen von der Gedankenspirale ab, die droht loszugehen, da JT seit gestern nachmittag nicht mehr geantwortet hat.

 

Titel aus „Wanderer“ von Bosse

„Wish we could turn back time to the good old days“

„… when our momma sang us to sleep, but now we’re stressed out“

Ich habe keinen Schreibtisch mehr sondern nur noch zwei gestapelte Umzugskartons. Couch und PC sind eine absolute Rückenschmerz-Kombi. Bevor ich aber weiter ins Detail über meine Befindlichkeiten gehe, erstmal ein bisschen Promo.

Ich habe vor kurzem ein Interview für die Seite Asexual Artists gegeben, das ihr hinter dem Link nachlesen könnt. Falls ihr Interesse habt, was ich nebenbei noch so treibe bzw. getrieben habe. Es ist jedoch auf Englisch, ich habe euch gewarnt.

Okay, weiter im Text.

In einer Woche werde ich um diese Uhrzeit bereits in meiner neuen Wohnung umgeben von Kisten und Kartons sitzen. Zwar habe ich das jetzt auch schon ein bisschen, aber da ich am Umzugstag gleich auch noch eine riesige (ich meine damit eine über 2000 € riesige) Lieferung von IKEA kriege, werde ich vermutlich aus all dem Verpackungsmaterial ein neues Haus bauen können.

Ich will nur noch, dass es vorbei ist. Ich bin auf einem Stresslevel unterwegs, dass ich mich teilweise gar nicht mehr erinnern kann, was ich am Vortag überhaupt gemacht habe. In meiner Wohnung fühle ich mich auch nicht mehr wohl. Ich suche noch verzweifelt jemanden, der meinen Kleiderschrank und meine Schrankwand kaufen will (wenn ihr also aus Berlin seid oder jemanden kennt, der sowas gerade sucht, sagt bitte Bescheid). Dann finde ich keine Handwerker, die mir meine zukünftige Küche aufbauen wollen.

Bitte lasst es endlich vorbei sein. Natürlich will ich immer noch nicht weg aus Berlin, aber dieses ganze Prozedere mag jetzt bitte ein Ende finden. Ich kann so langsam einfach nicht mehr. Einen Umzug zu 99 % allein stemmen macht echt keinen Spaß.

Was mich aber Tag für Tag positiv überrascht, ist, dass die Kater das alles ohne zu Mucken mitmachen. Ständig wird was auseinander genommen, verschwindet etwas, Kisten tauchen auf, aber die zwei bleiben ruhig (wenn vielleicht auch ein bisschen verwirrt). Wenn das in der neuen Wohnung so weitergeht, habe ich echt Traumkatzen.

Ansonsten… ja, ansonsten. Am Donnerstag habe ich den letzten Termin bei meinem Psychiater und gleichzeitig den ersten ohne Medikation. Ich versuche jetzt schon eine Antwort auf die unausweichliche Frage, wie es mir denn ginge, zu finden. Ich glaube, man kann gerade mein Leben bzw. meine Verfassung in so viele Aspekte zerlegen, in denen allen es mir so unterschiedlich geht, dass ein gemitteltes „eigentlich ganz in Ordnung“ die ganze Tragweite des Chaos nicht zu vermitteln mag und kann.

Wenn ich so drüber nachdenke, weiß ich echt nicht, was größer ist. Das Chaos in meiner Wohnung oder das Chaos in mir.

Mitte November. Bis dahin will ich in meiner Wohnung und in meinem neuen Leben halbwegs angekommen sein, oder zumindest einen Alltag finden.

Zwei Wochen nach meinem Umzug fahre ich wieder übers Wochenende nach Berlin. Freitagsabends ein Konzert, Samstag die Wohnung streichen und bestenfalls Übergabe machen. Sonntag Meeting zur Veranstaltungsplanung. Wir spulen vor zu Anfang November. Am 4.11. ist das Hayley Kiyoko Konzert in Hamburg, am 5.11. in Berlin. Sonntag und Montag, während in derselben Woche von Mo bis Fr eine Fortbildung ist. Das werden zwei Nächte unter der Woche, die ich mit Heimreise im Zug verbringen werde, so ziemlich ohne Schlaf.

(Vielleicht ist das ja das letzte Aufbäumen meines jugendlichen Konzert-Wahnsinns bevor ich in den wohlverdienten Altersruhestand gehe. Bin ja mittlerweile dann Vollzeitarbeitende und keine 22 mehr. Gott, ist das traurig.)

Dann möge doch bitte Ruhe einkehren bis Weihnachten. Oder halt so viel Ruhe, wie mein Leben mir geben kann. Wobei – vielleicht doch nicht zu viel Ruhe bitte. Gerade geht es mir von der Psyche her ziemlich gut, ich habe dann noch etwas Angst, dass zu viel vor-sich-hin-plätschern mich wieder runterzieht.

Egal wie, entweder es passt nicht oder muss mit einem Sternchen versehen werden. Wie die AGBs meiner Psyche, die ich beim Erwerb ganz großspurig nicht gelesen habe.

Ich merke, wie ich ins Brabbeln komme. Ganz klarer Stressindikator bei mir. Deswegen mache ich hier jetzt Schluss und versuche all die nervöse Tipperei in das Kapitel meiner Fanfiction fließen zu lassen, das ich dieses Wochenende noch hochladen wollte.

 

Titel aus „Stressed Out“ von Twenty One Pilots

„If I can live through this, I can do anything“

Arbeitsvertrag unterschrieben, Wohnung gesucht, gefunden, Mietvertrag unterschrieben, Umzug planen.

Das ist im Grunde die Kurzfassung der letzten 2,5 Wochen. Und mein Medikament ist seit zwei Wochen abgesetzt. Ich bin jetzt offiziell „rehabilitiert“ sozusagen. Nach drei Jahren auf angstlösenden Antidepressiva und gleichzeitig zwei Jahren Verhaltenstherapie habe ich mir eine Pause von meiner aufmuckenden Psyche redlich verdient.

Mir geht es gut. Mir geht es ernsthaft gut. Unglaublich irritierend das ganze, jetzt muss ich auch noch zu all dem Trubel lernen mit diesem neuen Zustand umzugehen. Weiß jemand, wie man dieses „gut gehen“ am besten handhabt?

In drei Wochen ist der Umzug und es gibt noch einiges zu erledigen. Vor allem muss ich mir eine Einbauküche besorgen, da die neue Wohnung keine hat. Dass ich mal wieder zu Semesterbeginn umziehe macht das ganze natürlich nicht einfacher. Dann lass ich so viel hier zurück, dass ich mich auch darum kümmern muss, wie all das wegkommt. Mein bester Plan ist bisher, dass ich die Möbel spende, da warte ich aktuell auf die Rückmeldung von dem entsprechenden Verein (oder was auch immer die sind).

Leider muss ich auch noch Geld in die Hand nehmen und ein Umzugsunternehmen buchen, da all meine lieben Freunde nicht zur Verfügung stehen an besagtem Wochenende. Dieser Umzug ist personell gesehen genau so ein Reinfall wie meine Abschiedsfeier an der Arbeit. Vielen Dank auch, die Nachricht ist angekommen. Das Gute daran ist (ich kleiner Optimist), dass ich 1) mich nicht um die Organisation von Transporter und einer handvoll Menschen kümmern muss, und 2) mir der Abschied so nur leichter gemacht wird.
Die einzige, auf die ich mich hier in Berlin scheinbar verlassen kann, ist LD. Das ist unglaublich ironisch, wenn man sich unsere vergangenen sechs Jahre anschaut, aber irgendwie dann auch nicht. Sie wird mich und die Kater dann zur neuen Wohnung fahren, da sie passenderweise kurz vorher in den Besitz ihres heiß ersehnten Autos kommt. Ich werde sie vermissen, das habe ich wieder gemerkt, als wir vorgestern zusammen im IKEA saßen und meine Küche und meinen Kleiderschrank geplant haben, und uns generell mal wieder wie ein altes Ehepaar aufgeführt haben.

Kennt ihr dieses Kribbeln in den Wangenkochen und im Kiefergelenk, wenn unerwartet Tränen aufkommen? Das hatte ich gerade.

Gestern beim Aufräumen habe ich mir noch einmal den Brief durchgelesen, den meine beste Freundin mir zum Umzug nach Berlin geschrieben hat, und ich wäre fast wieder in Tränen ausgebrochen. Es trägt grad alles ein bisschen hart auf hier.

Aber hey, alles super sonst. Ich freue mich schon auf den Moment, wenn ich allein zwischen all den Kartons in der neuen Wohnung sitze. Ich werde heulen. So viel. Da habe ich ja jetzt schon keine Lust drauf.

Aber ich versuche jetzt mal wie immer das ganze etwas positiver ausklingen zu lassen:
Ich habe wieder angefangen zu schreiben nach über fünf Jahren. Ich bin so besessen von Ocean’s 8 (wer’s noch nicht gesehen hat, angucken!) und vor allem mit Lou & Debbie (und generell Cate Blanchett, aber das ist jetzt mal außen vor), dass die Chemie zwischen den beiden meine aktuelle Endorphinquelle ist.

„Hey, guys. I just discovered a new drug too. It’s called ‚your relationship‘, and I’m high on it.“ – Charles Boyle, Brooklyn Nine-Nine S03E07

Also schreibe ich jetzt Fanfiction. Mal schauen, ob ich die Geschichte zu Ende bringen kann.

Außerdem habe ich gestern eine Packung Lebkuchen gekauft und bin zu Last Christmas durch die Küche getanzt. Mit geht’s prima.

 

Titel aus „Champion“ von Fall Out Boy

„ein Zug auf Flamme und die Stadt steht scheinbar still…“

„… ich schwör‘ mit jedem Wort, dass ich hier bleiben will“

Es ist gleich 4:50 Uhr morgens. Ich habe noch nicht geschlafen und werde es wohl auch nicht mehr tun, da in einer Stunde mein Wecker klingelt. Ich bin mit meiner Trainerin zum Beintraining verabredet. Der denkbar schlechteste Zeitpunkt, nicht ausgeruht zu sein.

Wann habe ich das letzte Mal eine Nacht durchgemacht? Oder eher: wann habe ich das letzte Mal durchgemacht, weil ich partout keinen Schlaf gefunden habe? Keine Ahnung, es entzieht sich meiner Erinnerung, ob es überhaupt jemals so krass vorgekommen ist.

Meine Gedanken donnern mit 180 km/h durch eine (theoretisch) verkehrsberuhigte Zone.

Das einzig Gute gerade ist, dass ich ziemlich genau weiß, was mich wachhält. Ich habe einen Job gefunden. Ich werde Berlin verlassen müssen. Mit letzterem werde ich noch lange Kämpfe ausführen.

Ich will hier nicht weg. Ich will das nicht. Ichwillnichtichwillnichtichwillnicht.

Klar könnte man dann sagen „ja, dann nimm keinen Job in einer anderen Stadt an!“, aber ganz so einfach ist das nicht, wenn es in Berlin keine Arbeit für mich gibt. Im Endeffekt ist es die Wahl zwischen Pest oder Cholera: arbeitlos sein oder wegziehen. Leider musste ich da vernünftig sein und die Option mit mehr Perspektive wählen, auch wenn meine Psyche da jetzt ein paar harte Monate vor sich haben wird.

(Nebenbei, noch eine Woche und mein Medikament ist komplett abgesetzt. Bis auf diese Krise epischen Ausmaßes ist aber alles tippitoppi gelaufen bisher. Ich denke, ich krieg das diesmal ohne Rückfall hin.)

Seit gestern ist es im Grunde offiziell, der Arbeitsvertrag ist auf dem Weg, und die ersten Anfragen für Wohnungsbesichtigungen habe ich bereits losgeschickt.

Ich will nicht umziehen. Oh Gott, ich will das nicht. Ich glaube, jetzt fühle ich das, was die meisten Menschen wohl fühlen (sollten), wenn sie die Heimat verlassen. Was ich vor vier Jahren vielleicht hätte fühlen sollen laut sozialen Konventionen. Aber mein Herz hat über 24 Jahre am falschen Ort gelebt und ist daran zerbrochen. Jetzt ist es endlich geflickt und muss doch wieder woanders hin.

Ach shit, mir geht soviel im Kopf und im Herzen um. Ich springe zwischen Vorfreude auf Arbeit (okay, eher das Geld), Vor-Vermissen, und Selbstmitleid hin und her. Komplette emotionale Überforderung.

Kurz zusammengefasst: ein kompletter Neuanfang steht am Horizont und ich fühle mich absolut nicht dafür bereit.

 

Titel aus „Tauben aus Porzellan“ von Jennifer Rostock

„forget the poems of saints and ghosts, I’m the one I fear the most“

Es sind einige Dinge passiert in den letzten 10 Tagen. Einige nicht so positiv. Ich werde an einer Stelle in diesem Eintrag eine Triggerwarnung anbringen, nur schon einmal zur Vorwarnung.

Vor 10 Tagen hatte ich meine Promotionsprüfung. Ich habe das ganze mit einer 2 hinter mich gebracht. Und jetzt einmal die harten Fakten auf den Tisch: eine Promotion mit einer 2 abzuschließen heißt im Grunde, dass man es auch gleich hätte lassen können. Ich habe nur eine weitere Person miterlebt, die auch mit dieser Note abgeschlossen hat, und das war einer der größten Volldeppen, die unser Institut zu dem Zeitpunkt zu bieten hatte. Mit ihm stehe ich jetzt auf einer Stufe.
Ich brauch wohl nicht erklären, dass ich nachts im Bett lag und geheult habe. Diese verdammte Note verbaut mir jetzt sehr viele Jobaussichten, weil so gut wie alle bei einer Berufsanfänger*in mindestens eine 1 in der Promotion erwarten. Abgesehen davon fühle ich mich auch so wie ein Versager.
Das ganze hat extrem viel in mir losgetreten, und dass meine Familie noch das Wochenende über da war und ich somit keine Zeit hatte, mich anständig mit mir selbst auseinanderzusetzen, führte jetzt zur

TRIGGERWARNUNG

Ich meine mich düster daran erinnern zu können, dass ich schon einmal geschrieben habe, dass das Bedürfnis mir wieder die Arme aufzuschneiden, an die Oberfläche gekommen sei (war das schon dieses Jahr? Ich weiß es nicht mehr).
Ich wollte mir verdammt noch mal am liebsten beide Arme bis auf den Knochen absäbeln und dann mit meinen Beinen weitermachen. Dass das von der Reihenfolge her keinen Sinn macht, lassen wir jetzt mal außer Acht, Gefühle machen keinen Sinn. So ein Hass und eine Wut in mir. Auf mich, auf die Prüfer, auf meine Betreuerin, auf meine Familie.
Und jedes Mal, wenn irgendwer meine Promotion zur Sprache bringt, taucht all dies wieder auf. Just in diesem Moment hatte ich einen Flashback zur Notenverkündung und mein Körper fühlt sich ganz kribbelig an, als wäre ich nur halb hier. Ih.
Aber egal wie, ich muss damit jetzt irgendwie klar kommen und das psychisch verwerten, denn bei jedem Vorstellungsgespräch (wenn ich sowas überhaupt noch kriege, ha!) werde ich vermutlich auf die Note angesprochen werden.
Positive Note zum Abschluss: vielleicht war es auf eine quälende Art und Weise gut, dass die Familie da war, sonst hätte ich vielleicht meinen Impulsen nachgegeben.

TRIGGER AUS

So, ich bin jetzt jedenfalls arbeitslos. Was ging es mir schlecht an meinem letzten Arbeitstag. Gerade geht es mir wieder/noch recht okay damit, aber die letzte Woche hat mich auch sehr auf Trab gehalten, da ich spontan ein Vorstellungsgespräch in der Nähe von Nürnberg bekommen habe, und dafür auch erstmal ein anständiger Anzug gekauft werden musste. Nächste Woche dreht sich das meiste um die Vorbereitung meiner Promotions-Nachfeier/Abschiedsfeier (wer den vorherigen Abschnitt gelesen hat, kann sich vorstellen, wie viel Lust ich darauf jetzt habe). Die Woche darauf verbringe ich zur Hälfte in der Heimat. Also ich bin schon beschäftigt zum Glück.

Okay, positive Dinge!

Ich war gestern zum ersten Mal beim CSD hier in Berlin und was soll ich sagen… ich habe sehr sehr viel mit den Tränen gekämpft. Hätte ich irgendwo eine ruhige Ecke mit nicht 100 weiteren Personen gefunden, wäre ich vermutlich mal kurz zusammengebrochen. Und ja, das war alles sehr positiv. Das waren Tränen der Freude und der puren Überwältigung. Das ist etwas, das können heterosexuelle cis-Personen nicht nachvollziehen. Diese geballte Ladung an Liebe, Stolz und Akzeptanz war einfach zu viel – im positivsten aller Sinne.

Und da mir gerade eingefallen ist, dass ab heute die neue Staffel Orange is the New Black online ist, werde ich mich jetzt damit beschäftigen, bevor ich mich zu meinem Kinotag aufmache. Mal sehen, wie oft ich Daaaaaaaaaaaamn! flüstern werde, wenn Cate Blanchett bei Ocean’s 8 auftaucht.

 

Titel aus „What’s wrong“ von PVRIS

And down we go

Schon wieder ein Monat rum, das funktioniert fast wie ein Uhrwerk mit den Einträgen. Ein langsames Uhrwerk. Mit großen Abständen zwischen den Zeigern.

Es sind noch 9 Tage bis zu meiner Promotionsverteidigung. 9 Tage bis ich meine Arbeit der letzten 3,5 Jahre verfechten muss. 9 Tage bis zu den härtesten 1,5-2 Stunden meines bisherigen Lebens. Eine halbe Stunde Vortrag, eine bis anderthalb Stunden mündliche Prüfung durch die Kommission. Alles vor Familie, Freunden, und Kollegen. Ich habe Angst vor dem Prüfungsteil. Manchmal liege ich im Bett und kriege einen kurzen und schnellen Angriff von Panik, weil mich aus dem nichts die Realisation angreift, was da auf mich zukommt. Und dann ist es erst einmal Essig mit schlafen.

Passenderweise schleichen wir jetzt mein Medikament wieder aus, ein zweiter Versuch. Eigentlich ist das jetzt ein noch dämlicherer Zeitpunkt als Anfang des Jahres. Nicht direkt wegen der Prüfung, sondern der darauffolgenden Arbeitslosigkeit, die mich sicherlich runterziehen wird.
Ich hatte letztens eine Woche Urlaub; das erste Mal, dass ich nicht verreist bin in der Zeit, sondern nur zuhause war. Und ich bin fast irre geworden, weil ich nicht wusste, was ich mit mir anfangen soll. Ich habe mich ein bisschen mit Arztterminen und Lernen beschäftigt, aber abgesehen davon… puh. Es ist mir ein Rätsel, wie ich das früher geschafft habe, sechs Wochen Ferien einfach so abzugammeln.

Ich hoffe inständig, dass ich zu September einen Job haben werde, sonst kann man mich psychisch irgendwo vom Straßenpflaster kratzen. Aktueller Stand: 20 Bewerbungen, 16 Direktabsagen, 2 Telefongespräche, 2 noch offen.

Langsam finde ich mich immer mehr damit ab, dass ich mein geliebtes Berlin verlassen werden muss. Hier gibt es keine Stellen für mich, egal wie ich mich drehe und wende. Ich werde regelmäßig ein wenig emotional deswegen.

Berlin hat mich aufgefangen und gerettet. Hier konnte ich endlich so sein und werden, wie ich bin. Ich konnte das soziale Leben führen, das ich wollte. Ich konnte die Hilfe finden, die ich brauch(t)e. Ich liebe diese Stadt und es wird mir das Herz brechen, hier weggehen zu müssen.

Hätte mich nicht just in diesem Moment eine Kollegin per Whatsapp im Schreiben unterbrochen, wäre ich wohl mitten im Büro in Tränen ausgebrochen (sie parkt gleich ihren Hund bei mir, yay!)

Momentan ist meine emotionale/psychische Lage nicht gut. Stressessen ist angesagt, was teilweise nicht mal mehr im Moment des Essens hilft, weil sich selbst dann schon ein schlechtes Gewissen einstellt. Ich habe in den letzten zwei Wochen ungelogen mindestens zehn Tüten Chips gegessen. Da kommen dann noch Eis, Schokolade, Gummibärchen, etc. obendrauf. Auf der Ebene rutsche ich gerade echt eine Selbsthassspirale runter, die ich, glaube ich, keinem erklären muss.
Zusätzlich fühle ich mich chronisch schlecht vorbereitet auf die Prüfung. Die Jobsuche…

Bevor ich mich jammernd auf den Büroboden lege, gehe ich jetzt mit dem Hund raus und werf ein bisschen den Ball weg.

 

Mir fehlt gerade die Idee für einen Songtext-Titel

Willkommen zu meinem monatlichen Eintrag! Spaß beiseite, es ist echt schon ein bisschen schandhaft, dass ich nur noch in so riesigen Abständen schreibe, das war so nicht geplant. Auf der anderen Seite ist es echt ein kleines Wunder, dass ich überhaupt noch schreibe, immerhin gibt es diesen Blog schon seit 2,5 Jahren und normalerweise haben alle anderen Versuche an ähnlichen Projekten eher nicht so lange gehalten.

Nun gut.

Meine Doktorarbeit ist abgegeben und Mitte Juli werde ich sie verteidigen. Dann ist dieser Käse endlich gegessen und ich darf mich obendrauf noch Frau Doktor nennen und mich wichtig machen. Da freue ich mich ehrlich schon drauf.

Entsprechend habe ich mich schon auf ca. 10-15 Stellen beworben, bisher aber kein Erfolg. Nimmt mich aber noch nicht sonderlich mit, immerhin habe ich aktuell noch Gehalt und ich habe sowieso nicht geplant, direkt ab Mitte Juli etwas neues anzufangen. Ich brauch eine Pause. Sollte sie länger als 1,5 Monate dauern, ist jedoch mit etwaigen Unruhen zu rechnen.

Am Montag ist mal wieder der vierteljährliche Besuch beim Psychiater angesagt. Vielleicht schaffe ich es ja diesmal, meine Dosis komplett auf Null runterzufahren, sollten wir uns dafür entscheiden. Um ehrlich zu sein, ich befinde mich momentan nicht so ganz auf der Höhe, was aber noch andere Gründe als nur die Psyche haben kann (dazu gleich mehr). Von daher wäre es vielleicht nicht so gut, wieder einen Einbruch zu riskieren. Allerdings weiß ich ja nicht, ob ich in drei Monaten überhaupt noch in Berlin sein werde, und dann hätte ich gerne diese ganze Kiste abgehakt, damit ich mir nicht in Stadt X in Land Y noch jemanden suchen muss, um das irgendwie zu regulieren. Am Ende setzt Person Z mich noch auf ein anderes Mittelchen, weil er/sie die ganze Situation anders sieht. Nein danke.

So, andere Beschwerden. Ich habe mal wieder Schlafprobleme. Schlecht einschlafen, schlecht durchschlafen, kaputt aufwachen und nicht mehr einschlafen können obwohl der Wecker noch eine Stunde entfernt, oder es 6 Uhr an einem verdammten Sonntagmorgen ist. Ich schiebe das alles ein wenig auf diese unsägliche Helligkeit. Ich mag eigentlich den Frühling und den Sommer dafür, dass es länger hell ist, ja, aber momentan bringt mich das um meinen Schlaf. Hell, selbst wenn ich um 4:50 aufstehe. Hell, wenn ich gegen 21:30 ins Bett wandere. Zwischendurch, scheiße hell. Ich gehe ins Bett und mein Körper ist noch voll im „yaaaaaaay, Vitamin D produzieren! Action! Party! Der Tag ist noch jung!“-Modus. Außerdem kommt dann noch diese „es ist noch hell, du kannst noch produktiv sein“-Mentalität auf, was mich bestimmt auch ein Stück weit behindert. Ich probiere jetzt seit zwei Nächten einen Schlaftee aus und hoffe, dass so langsam die volle Wirkung einsetzt.

JP und ich hatten ein Treffen ausgemacht, sie ist nicht erschienen, weil sie den Wochentag verwechselt hat, und jetzt ist erstmal wieder Funkstille. Soll heißen ich habe gesagt, wann ich Zeit habe, und sie soll mal schauen. Ich rechne nicht mehr mit viel, muss ich zugeben. Aber es ist auch nicht schlimm. Ich hatte zwischendurch gemerkt, wie sich alte Verhaltensweisen wieder gezeigt haben, bzw. zeigen wollten, und diese unbeabsichtigte Aktion von ihr hat mich dann glücklicherweise aus der Abwärtsspirale rauskatapultiert.  Ich renne ihr nicht mehr hinterher, zu viel Cardio ist schlecht für den Muskelaufbau.

Zusammenfassend: das Leben plätschert gerade vor sich hin und es geht mir recht okay. Mir scheint jetzt nicht gerade die Sonne aus dem Allerwertesten, aber ich liege auch nicht (dauerhaft) auf dem Boden und starre die Decke an.

„Don’t need a metaphor for you to know I’m miserable“

Ich bin aus Japan zurück seit fast einer Woche. Was soll ich sagen, es war traumhaft. Leider geht es mir entsprechend jetzt umso schlechter.

Ich bin geschlagen mit einer Welle von „Ich will nicht hier sein“ und je nach Moment bedeutet ‚hier‘ entweder etwas geographisches oder dieses Leben an sich. Letzteres ist natürlich nicht gerade bombig für meine Psyche. Am Wochenende war es besonders toll. Ich lag in der Badewanne (ein Akt der Selbstfürsorge) und habe beim Gedankenspiel „Was wäre, wenn ich mich jetzt erhängen würde?“ absolut nichts gefühlt. Yay.

So viel dazu also.

Arbeitstechnisch gibt es auch ein bisschen was zu berichten. Mein Vertrag wurde um zwei Monate verlängert, und meine Doktorarbeit ist immer noch nicht abgegeben. Letzteres trägt auch zu meiner psychischen Verfassung bei, da ich einfach nur noch will, dass es vorbeigeht. Bitte. Wenn ich noch ein paar Stunden mehr auf dieses Word-Dokument starren muss, drehe ich vollends durch. Der Impuls alles hinzuwerfen und zu fliehen ist sehr groß.

Oh, und… ja, wie soll ich das sagen. Ich habe wieder Kontakt zu JP. Stellte sich heraus, dass das mit dem Vermissen sich doch nicht einfach aussitzen ließ (an dieser Stelle herzlichsten Dank an ein Musikvideo, dass den Mist losgetreten hat). ABER noch ist alles im grünen Bereich. Wir haben uns noch nicht wiedergesehen, wobei wir das schon wollen und irgendwie freie Zeit in unseren Kalendern dafür suchen. Jedoch weiß ich ziemlich genau, was für Auswirkungen es auf mich haben wird, wenn wir wieder voreinander stehen, und ich weiß noch nicht, wie gut ich das finden soll. Rational ist das natürlich absolut dämlich alles, aber mein Herz/Körper/Whatever sehnt sich gerade nach einer gewissen Art von menschlichen Nähe. Diesmal will ich die Kontrolle behalten. Diesmal will ich nicht emotional abhängig sein (gut, wollte ich vorher auch nicht, aber diesmal ist es mir ein Imperativ).

Kurz gesagt, auf der Ich-komm-klar-Skala (von 1 bis 10) bin ich gerade bei einer 5. Und die kommt auch nur durch ein paar halbwegs lichte und motivierte Momente zustande.

 

Titel aus „What’s wrong“ von PVRIS